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Carcassonne

(gesprochen: KARKASONN)
ist nicht nur der Name einer süd­französischen Stadt, sondern steht auch als Symbol für den Kampf der Ketzer gegen die mittelalterliche Kirchenpolitik. Die Befestigungsanlage inmitten einer weit verzweigten Landschaft ist auch heute noch einzigartig.

Aus großen Tafeln wird eine Landschaft mit Städten und Klöstern, Straßen und Wiesen ausgelegt, die mit jedem Zug größer wird. Mit ihren Gefolgsleuten Ritter, Mönch, Wegelagerer oder Bauer dehnen die Spieler ihren Einfluss auf die einzelnen Bereiche ständig aus, um möglichst viele Siegpunkte zu ergattern. Wohl dem, der in heißen Phasen noch Gefolgsleute übrig hat ...

CARCASSONNE – mittlerweile ein moderner Klassiker – ist ein zwar einfaches , aber niemals simples taktisches Legespiel, das mit jedem Zug neue Herausforderungen bereit hält.

Eine Landschaftskarte ziehen und damit das Spielfeld vergrößern, dann einen eigenen Gefolgsmann einsetzen. So einfach ist das! Carcassonne ist schon wenige Jahre nach seiner Veröffentlichung ein moderner Spieleklassiker, den man einfach gespielt haben muss. Bei jedem Spiel ist die entstehende Landschaft eine andere. Jeder Spieler fragt sich gespannt, ob er sein großes Bauvorhaben noch ungehindert von den Mitspielern duchziehen kann. Auch zu zweit ein großes Spielvergnügen. Zahlreiche Erweiterungen sorgen dafür, dass es nie langweilig wird im Land um die Stadt Carcassonne.

Ausgezeichnet mit dem Spiel des Jahres 2001 und dem 1. Platz beim Deutschen Spielepreis 2001.

 
 

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Alter:

ab 8 Jahren

Spieler:

2-5

Spieldauer:

ca. 40 Minuten

Autor:

Klaus-Jürgen Wrede

Illustration:

Doris Matthäus

Cover:

Doris Matthäus

Verfügbarkeit:

Für Brettspiele existiert keine Preisbindung, wie z.B. für Bücher. Wir können daher keinen Preis angeben.

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Kommentare

Bene, 26.11.2009 00:39:
Moin!

Ich bin begeisterter Carcassonne-Spieler und nach einer heutigen Runde haben wir uns entschieden, ein paar Regelfragen loszuwerden. Ehrlich gesagt habe ich jetzt aber nicht die 55 Seiten hier durchgelesen. Würde mich trotzdem freuen, wenn mir jemand seine Einschätzung mitteilt.

Frage 1:
Wenn man mit der Stadt und dem Grafen aus Graf, König & Konsorten spielt, dürfen dann alle Gefolgsleute in der Carcassonee am Ende des Spiels auf unfertige Straßen und Städte gesetzt werden (da diese ja quasi auch gewertet werden)? Meine Einschätzung wäre "nein".

Frage 2:
Diese ist ein bisschen komplizierter. Deswegen erstmal eine Frage vorweg: Wenn ich mit Kultstätten und Kloster spiele, darf ich normalerweise kein Kloster irgendwo setzen, wo es an zwei Kultstätten anecken würde. Wenn ich aber eine Kloster setze, dann eine Kultsätte, dann könnte ich daran folgend auch wieder ein Kloster setzen. Dürfte ich in diesem Falle mit einem Wagen (aus Abtei & Bürgermeister) zu einem späteren Zeitpunkt auf diese Kultstätte fahren (nachdem schon die zwei Kloster und die Kultstätte liegen). Wir haben entschieden "ja" und sind somit zu einer anderen Situation gekommen (Frage 3, die halt komplizierter wird).

Frage 3:
Ich hatte eine Lücke auf dem Spielfeld (links offene Stadt, oben Wiese, rechts Weg, unten mit einem fremden Wagen besetzte Kultstätte). Um meine Stadt zu schließen und den Weg (auf dem ein Wagen von mir stand) abzuschließen, habe ich die Abtei (mit Gefolgsmann) benutzt. Dadurch wurden folgende Wertungen ausgelöst:

- Stadt (links) von mir
- Weg (rechts) von mir
- Kultstätte (unten) vom Mitspieler (da alle 8 Karten nun lagen)

Zwischen dem Weg (rechts) und der Kultstätte (unten) lag ein Kloster. Jetzt kommt die eigentliche Frage:

Nachdem wir alles gewertet hatten haben wir entschieden, dass ich meinen Wagen vom Weg (rechts) auf das Kloster (welchen zwischen dem Weg und der Kultstätte lag) bewegen darf. Habe ich damit den Ketzer (unten) herausgefordert, obwohl dieser schon gewertet wurde und somit direkt meinen soeben auf´s benachbarte Kloster gezogenen Wagen verloren? Oder ist dieser Weg? Dann könnte mein Mitspieler also auch nicht seinen Wagen benutzen (er wollte ihn auch zum Kloster bewegen).

Hoffe es wurde nicht zu kompliziert und vielen Dank schonmal für etwaige antworten.

Gruß Bene
michael, 23.11.2009 14:57:
Da bei der schlusswertung kein aktives segment vorhanden ist (wurde ja noch spätestens während des letzten zuges gewertet)darf es keine punkte für die noch besetzten kronenfelder geben. die (sinnvolle)besetzung von kronenfeldern ist ähnlich dem setzen nach Carcassonne (markt/wiese ausgenommen)gegen ende des spieles reichlich zu überlegen.
michael
Ralf, 22.11.2009 19:08:
@ SpaceFrosch

Ich würde sagen, dass man bei einer Hungersnot tatsächlich nur einen Punkt je Stadt und Bauer bekommt, also genau das, was in der Regel steht. Eine weitergehende Analogie zur Schlusswertung der Wiesen lässt sich meiner Meinung nach nicht ziehen, da die Punkte ja auch anders als am Schluss von der Anzahl Bauern abhängt, die sich auf der Wiese befinden. Gleichzeit meine ich aber auch aus der Regelformulierung herauszulesen, dass nur die Bauern Punkte bringen, die tatsächlich eine Mehrheit zustande bringen, denn es heißt ja: „…, die an dessen Wiese grenzt bzw. in dessen Wiese liegt.“

Ja, bei der Inquisition vermute ich, dass es eigentlich „.. für jeden seiner Mönche“ heißen soll. Sonst wäre das ja Quatsch mit der Inquisition.

Kronenfelder: Bei der Punkteübersicht sie die Punkte nur auf der Seite „WÄHREND des Spiels“ aufgeführt, also schließe ich, dass es bei der Schlusswertung dafür keine Punkte geben soll.

Bin schon gespannt, ob sie Widerspruch regt. Ansonsten wünsche ich Euch einen guten Start in die Woche.

Ralf
SpaceFrosch, 19.11.2009 22:15:
… ach ja, bei „Inquisition“ heißt es: „Jeder Spieler bekommt 2 Punkte für jeden Mönch.“.
Für „jeden“, oder für jeden „eigenen“ Mönch? Sinn macht es nur für jeden eigenen, da die „Inquisition“ alle Spieler gleichzeitig betreffen und so mit bei „jeden“, alle dieselben Punkte bekommen würden.

Und, da es nirgends steht gehe ich von nein aus, bekommt man Punkte am Ende des Spiels für Gefolgsmänner auf den Kronefeldern?
SpaceFrosch, 19.11.2009 18:59:
Moin moin

hab mal ne Frage zum Schicksalsrad. Bei der Aktion „Hungesnot“ heißt es:
„Jeder Spieler bekommt für jeden seiner Bauern 1 Punkt pro fertiger Stadt, die an dessen Wiese grenzt bzw. in dessen Wiese liegt (in gleicher Weise wie bei der Bauernwertung am Schluss, siehe Seite 6 + 7).“
An sich ja recht eindeutig, aber wenn dann das Schwein, die Schweineherde, Schwein und Schweineherde oder eine belagerte Stadt mit auf der Wiese ist, wie sehen dann die Wertungen aus? 2, 2, 3, 2 (bzw. doppelte) Punkte???
Wolfgang, 15.11.2009 00:15:
Hallo Susanne,
Du kannst zusätzlich zu dem Grundspiel jede beliebige Erweiterung spielen oder nicht spielen. Jede Erweiterung ist mit jeder anderen Erweiterung kompatibel und setzt lediglich das Grundspiel voraus.
Susanne, 14.11.2009 22:48:
meine Frage:
Ist es möglich zum grundspiel auch die Erweiterung 3 zu spielen ohne die 2.Erweiterung zu besitzen? oder sind die Erweiterungen voneinander abhängig??

Wollen es nämlich verschenken..

Lg
Christian, 14.11.2009 12:16:
bez. Kloster:

Ich hab immer gerne 1-2 Gefolgsmänner in Carcassonne stehen. Weil man dann ja auch auf ein Gegnerisches Kloster setzen kann... ^^
michael, 14.11.2009 09:29:
Wir haben in 8 jahren CC ca.15 mal eine nicht passende karte gehabt.(wir spielen nicht nur weihnachten)
lg michael
michael, 14.11.2009 09:13:
Naja, man könnte das kloster auch nach 5 oder 6 karten(und punkten)beenden, damit so eine art ausgleich entsteht. aber mit solchen hausregeln ist das dann immer so eine sache. ansonsten bleibt nur die wiesen damit zu beeinflussen oder später den geheimgang zum besetzen zu nutzen.
lg michael

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