Carcassonne
(gesprochen: KARKASONN)
ist nicht nur der Name einer südfranzösischen Stadt, sondern steht auch als Symbol für den Kampf der Ketzer gegen die mittelalterliche Kirchenpolitik. Die Befestigungsanlage inmitten einer weit verzweigten Landschaft ist auch heute noch einzigartig.
Aus großen Tafeln wird eine Landschaft mit Städten und Klöstern, Straßen und Wiesen ausgelegt, die mit jedem Zug größer wird. Mit ihren Gefolgsleuten Ritter, Mönch, Wegelagerer oder Bauer dehnen die Spieler ihren Einfluss auf die einzelnen Bereiche ständig aus, um möglichst viele Siegpunkte zu ergattern. Wohl dem, der in heißen Phasen noch Gefolgsleute übrig hat ...
CARCASSONNE – mittlerweile ein moderner Klassiker – ist ein zwar einfaches , aber niemals simples taktisches Legespiel, das mit jedem Zug neue Herausforderungen bereit hält.
Eine Landschaftskarte ziehen und damit das Spielfeld vergrößern, dann einen eigenen Gefolgsmann einsetzen. So einfach ist das! Carcassonne ist schon wenige Jahre nach seiner Veröffentlichung ein moderner Spieleklassiker, den man einfach gespielt haben muss. Bei jedem Spiel ist die entstehende Landschaft eine andere. Jeder Spieler fragt sich gespannt, ob er sein großes Bauvorhaben noch ungehindert von den Mitspielern duchziehen kann. Auch zu zweit ein großes Spielvergnügen. Zahlreiche Erweiterungen sorgen dafür, dass es nie langweilig wird im Land um die Stadt Carcassonne.
Ausgezeichnet mit dem Spiel des Jahres 2001 und dem 1. Platz beim Deutschen Spielepreis 2001.









Da hab ich ja wieder einen steigen lassen...! in meiner schreiborgie hatte ich vor lauter konzentrationstunnelblick die entnahmemöglichkeit von Turm-GM durch Drache und/oder neu-Turm außer acht gelassen...sorry.
gruß michael
Das mit dem Turmteil verstehe ich...
ABER
Das mit dem GM bis zum Spielende ist Auslegungssache der Regeln!
In den Regeln (hier auf der Seite) steht:"Der Gefolgsmann bleibt, falls er nicht durch den Drachen
oder einen anderen Turm entfernt wird, bis zum Ende des Spiels auf dem Turm stehen und kommt nicht
mehr zum Besitzer zurück."
Somit bleibt dieser nicht unbedingt bis Spielende dort :)
Es wäre also egal ob der GM auf dem Kärtchen steht oder nicht, da alle Türme von anderen "entblockt" werden können.
Mfg
Chris
Mir ist gerade noch was eingefallen: wenn der Turmplatz abschliessende GM dann (nur) auf der karte steht, könnte er ja wiederrum von einem späteren Turmteil(auf eine neue, andere angrenzende Turmkarte gesetzt) auch wieder entfernt werden.("GM auf türmen bleiben bis spielende dort, kommen nicht mehr zum besitzer zurück") dieses zu verhindern würde eine weitere sonderregel beanspruchen...das ufert dann noch weiter aus. gruß michael
Es sollte wiklich eine möglichkeit geben nachzuschauen, was welche figur wann, wo, wie darf oder eben auch nicht. dazu sondererlaubnisse oder ausnahmen und (eindeutige) verbote/ausschliessungen. und dies außerhalb der gesamtspielregel. oder gebt das doch frei (in auftrag) in die kommentare oder neue, einfache seite, mit neuem schema und überarbeitet das dann. vielleicht könnte das schon weiter helfen um dieses etwas zu entwirren. gruß michael
Das abschliessen kann laut regel nur mit mind.1 Turmteil geschehen. allerdings ist bei der besagten karte die kombi kloster/turm wirklich etwas unglücklich ? (sicher: eine neue karte und kombi ist es allemal.) um dieses teil zu besetzen u.beschützen braucht man 3 züge: kloster belegen, turmteil setzen, turmteil abschliessen. also 2 GM(1 davon bleibt für immer dort) für (dann mal) 9 Pkte, 3 züge(mögl.bald hintereinander). in der zwischenzeit kommen ja noch die üblichen probleme dazu, die dein gegner, oder mehrere, produzieren, wenn dessen karten gelegt werden. der aufwand(selbst wenn beim setzen des Turmteiles ein gefangener gemacht wird) ist sehr hoch, weil man zu stark an eine nicht sehr grosse aktion(für's punktekonto) gebunden ist. es besteht nat. noch die möglichkeit mit dem legen der kombikarte eine graf-aktion zu nutzen, aber das sind dann deren glücklichen umstände recht viel auf einmal. und ist wohl selten typisch- aber eben auch nicht ganz ausgeschlossen ! mir scheint, daß da die proportionen nicht ganz stimmig sind- aber das läßt sich ja sowieso nicht immer und bei jeder sache behaupten.
viell.wolltest du das aber auch nur auf diese eine karte als sonderregel nutzen, also erfunden werden wollen- das müsste dann Hig machen.(der aufwand von 2(!) GM für 9 pkte bleibt aber...)
gruß michael
Bin gerade am überarbeiten der Gesamtregeln und da kam mir folgende Frage auf:
Kann ich einen Turmplatz mit einem Gefolgsmann abschließen, wenn noch kein Turmteil darauf ist? Sozusagen als "Vorsorge" das da auch ja nix entsteht! (Wäre intressant wegen dem Kloster/Turm-Plättchen ^^)
Mfg
Chris
Der BüM ist m.E. von Turm u. BF betroffen. nicht der GutsHof, da er (eigentlich) nicht auf EINER karte steht. wenn ein spielteil(hier: der GH) NICHT auf der betroffenen karte steht, weil es/er auf MEHRERN kärtchen liegt, kann ich es auch nicht von dieser, einen karte entfernen.
ich wage zu bezweifeln, daß die gefangennahme von GHn so gedacht war. er bietet durch seine vier-karten-seitigkeit ja eine unmenge an angriffsflächen. und der aufwand des schutzes steigt sehr stark und fördert eher das destruktive spiel.(der austausch wäre ja auch nicht möglich, da nur GefolgsMänner ausgetauscht werden können- und genau das ist ein GH nicht. ergo würde das teil unwiederruflich beim gegner verbleiben. daraus folgt auch, daß der BauMeister u.d.Schwein nicht(direkt) beim Turm dadurch entfernt werden darf- da keine GM.
es wäre schön, wenn die spekulationen, vermutungen, zu viele auslegungsvarianten ein ende haben würden- aber da sind wir wieder am anfang unseres wunschdenkens angelangt...
gruß michael
Nochmal zu erweiterungen SvC und CC : ja, C hat lange nichts mehr erweitert, ABER die haben damals in einer extrem kurzen zeit viele erweiterungen/szenarien und auch private neue erw./sz. erfunden, gefördert, zugelassen. und haben damit, zuzüglich der ja eh schon neuen, innovativen spielidee sich eine grundlage geschaffen, die auf lange sicht schwer zu überholen ist. vielleicht steckt mehr potenzial(spieltechnisch) und antrieb(human) dahinter. es wurden ja noch die würfelspiele und (das anti-2-Mann-spiele-manko durch)das kartenspiel( mit weiteren 11 minierweiterungen) ins rennen geworfen. irgendwann ist eben auch dort die grundspielidee ausgereizt und hat ein logisches vermittlungs/marktsättigungsende erreicht. mir erscheint aber das erreichte SvC-volumen größer(war ja auch 5 jahre mehr zeit)- und das trotz, daß es erst ab 3 leute zu spielen ist; im gegensatz zu CC: 2 finden sich eher zum spielen. bei CC vermisse ich zuweilen das letzte quentchen glück und den richtigen kick um die sache weiter zu puschen. kommerzielle rückschläge(katapult?) mußt du wegstecken- das SchRad ist doch die antwort darauf(bzw.sollte o.könnte es werden). eventuell ist der neue vertriebsweg ein erster schritt in eine neue richtung ? ein marktversuch ?aber eben der schleichende umgang mit den minis bzw.neuen (interessanten) karten hinterlässt bei mir, für die spielermasse gesehen, einen nachgeschmack. aber vielleicht hätte dann auch wieder die masse los geheult: "wieder nichts großes"... oder was weis ich als laie denn schon von marktstimmung. da es auch immer ein finanzielles risiko werden kann- selbst bei einem "mini" für 2,3 o.4 euro.
(CC-bassis habe ich schon im bundle mit dem katapult im einzelhandel für 15 euro gesehen. wenn man bedenkt, daß zuweilen für das basisspiel alleine schon 15 verlangt werden ist das doch ein versuch wert. den aber eher der handel angekurbelt hat ?)
-so bleibet friedlich und mehret euch-
gruß michael
Der BüM wird beim einsetzen wie ein ritter und gefolgsmann gehandelt. die stärke NULL(bei fehlenden wappen) kommt eigentlich erst bei einem kräftevergleich zum tragen. es ist nicht genau 1oo% geklärt, aber auch der satz:" der wert der stadt ändert sich durch den BüM nicht" weist m.E. auf die besetzungs- und wertekraft des BüM hin. (wenn man ganz streng denkt ist eine stadt mit xPunkten mal stärke null=null, aber eine stadt mit xPunkten mal 2ritter immer noch xPunkte, das gleiche bei einem oder beliebig vielen rittern/GM. ..."der wert der stadt ändert sich durch den BüM nicht"
gruß michael
oder es bleibt uns nix anderes über, als zuerst zusammen zu arbeiten und dann erst (fair) gegen einander zu kämpfen. obwohl es vor ca. 2000 jahren schon mal eine römische regelung von 2 generälen gab, die abwechselnd im wochen(?)abstand kommandiert haben. war aber letztlich auch nicht die absolute sache. nun denn, so zeiget was ihr zusammen mit HiG schaffet...
gruß michael